Was bei einem Festgeldkonto wichtig ist

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In der Regel erhält man auf dem Girokonto für sein Guthaben keine Zinsen oder nur sehr geringe, daher wählen immer mehr Menschen eine Form der Geldanlage mit Festgeld oder Tagesgeldkonto.

Auch das Sparbuch und das Tagesgeld Konto gewähren im Vergleich zum Festgeld Konto nur geringe Zinssätze. Der Vorteil des Festgeld-Kontos liegt darin, dass der Zinssatz während der gesamten Laufzeit konstant bleibt und nicht verändert werden kann, auch wenn sich der aktuelle Marktzins verändert.

Die Sicherheit und die Zinsen

Für den Anleger bedeutet dies Sicherheit, denn fallende Zinsen auf dem Markt haben keinerlei Einfluss auf den gewährten Zinssatz bei Festgeldkonten. Allerdings muss hierbei berücksichtigt werden, dass es umgekehrt ebenso der Fall ist. Steigen die Marktzinsen, so bleibt der Zinssatz der Festgeldkonten dennoch bestehen. Der Anleger könnte also woanders einen besseren Zinssatz erhalten.

Daher empfiehlt es sich vor der Geldanlage, die aktuelle Zinsentwicklung zu verfolgen. Wie stehen die aktuellen Marktzinsen, sind sie niedrig oder gerade sehr hoch? – Das Beantworten dieser Frage sollte entscheidend für die Anlagedauer sein. Denn bei hohen Zinsen empfiehlt es sich eine möglicht lange Laufzeit zu wählen, da man davon ausgehen kann, dass die Zinsen in der Zukunft eher sinken als steigen werden. Deshalb lohnt ein Tagesgeldvergleich der Zinsen und Konditionen, denn auch die Nebenkosten der Konten sind wichtig:

Sind die Zinsen zum Zeitpunkt der Geldanlage jedoch gerade niedrig, so sollte man sich für ein Festgeldkonto entscheiden, welches nur kurzfristig läuft, beispielweise über 30 Tage. Denn wenn die Zinsen in diesem Zeitpunkt wieder steigen, so hat man nach der Laufzeit die Möglichkeit sein Geld mit einem besseren Zinssatz wieder anzulegen.

Die gebräuchliche Laufzeit

Grundsätzlich beträgt die Mindestlaufzeit 30 Tage. Während der Laufzeit des Festgeldes kann der Anleger nicht auf sein Geld zugreifen, es steht ihm also nicht zur freien Verfügung. Am Ende der Laufzeit kann er in der Regel wählen, ob er den Vertrag weiter verlängern möchte, wobei eine Zinsanpassung an den jeweiligen Marktzins erfolgen kann. Für jeden Anleger ist es wichtig zu wissen, dass ihm das Geld während der Laufzeit nicht zur Verfügung steht.

Eine vorzeitige Auflösung des Festgeldkontos ist nur in Ausnahmefällen und durch die Kulanz seitens der Bank möglich – ein rechtlicher Anspruch auf eine Auflösung besteht nicht. Daher sollte nur derjenige sein Geld auf einem Festgeldkonto anlegen, der sich sicher ist, dass er dieses während der gesamten Laufzeit nicht benötigt. Zwar werden aus diesem Grunde oft Tagesgeldkonten bevorzugt, jedoch bietet das Festgeldkonto einen höheren Zinssatz, daher ist es für Anleger zu empfehlen, die für eine bestimmte Zeit auf das Geld verzichten können und eine risikofreie Anlageform suchen.

In der Regel muss eine Mindestsumme angelegt werden, die von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich sein kann. Meist handelt es sich um eine Mindestsumme von 2.500 Euro – vielfach jedoch auch mehr. Auch die Zinsen, die gewährt werden sind von Anbieter zu Anbieter sehr unterschiedlich und richten sich nach dem jeweiligen Betrag, der angelegt wird und nach der Laufzeit des Festgeldkontos. Je höher der Betrag und je länger die Laufzeit, desto höher ist in der Regel auch der Zinssatz.